Allround-Trockner: Trocknen, Erwärmen, Fermentieren … und vieles mehr
Aber Wozu dient ein Trockner eigentlich?? Einige von euch werden sich das sicherlich fragen. Die naheliegendste Antwort lautet: zum Trocknen von Lebensmitteln. Und das stimmt. Obst, Gemüse, Kräuter, Pilze, Zitrusfrüchte, Cracker, Gemüsechips und Rohkostgerichte finden im Dörrgerät einen wertvollen Verbündeten.
Aber es wäre schade, es dabei zu belassen, denn der Dörrapparat gehört zu jenen Geräten, die sich, sobald sie einmal Einzug in die Küche gehalten haben, als viel vielseitiger, als man denkt.
Sein Hauptmerkmal ist die Fähigkeit, zu arbeiten bei niedrigen Temperaturen, wobei ein gleichmäßige und sanfte Wärme. Dadurch lässt sich nicht nur die Feuchtigkeit schrittweise aus den Lebensmitteln entfernen, sondern auch ein lauwarmes, kontrolliertes Umfeld schaffen, das für viele kleine alltägliche Tätigkeiten nützlich ist.
Man kann es zum Beispiel verwenden, um Das Vollsalz vor dem Mahlen trocknen lassen. Einige natürliche Salze neigen nämlich dazu, Feuchtigkeit zu binden, und lassen sich daher mit der Salzmühle nur schwer verarbeiten. Ein kurzer Durchlauf durch den Trockner macht sie trockener, krümeliger und gebrauchsfertig.
Der Trockner kann auch nützlich sein für Joghurt ohne Joghurtbereiter zubereiten. Ja, ihr habt richtig gelesen: Durch die Aufrechterhaltung einer stabilen und moderaten Temperatur kann die Gärung der Milch mit den Kulturen gefördert werden, wodurch ideale Bedingungen für einen cremigen und naturbelassenen hausgemachten Joghurt geschaffen werden. Für dieses Rezept empfehlen wir euch jedoch, einen Blick auf unseren Blog zu werfen: Dort findet ihr alle Details, die richtigen Zeiten und Temperaturen.
Nicht nur Gärung: Der Trockner kann auch dann helfen, wenn er gebraucht wird einige kalte Zutaten etwas erwärmen. Denken wir an Butter, die gerade aus dem Kühlschrank genommen wurde und bei Zimmertemperatur für die Zubereitung von Kuchen, Keksen oder Cremes verwendet werden soll. Anstatt lange zu warten oder zu riskieren, dass sie in der Mikrowelle zu sehr schmilzt, kann man sie für einige Minuten in den Dörrapparat geben und erhält so eine weiche Konsistenz, die sich leichter verarbeiten lässt.
Das Gleiche gilt für einige Gerichte, die lauwarm serviert werden. Gegrilltes Gemüse, Crêpes, Piadina, Focaccia oder kleine Beilagen Sie können kurz warm gehalten werden, bis sie serviert werden. Das ist eine praktische Lösung, wenn man im Voraus kocht oder mehrere Zubereitungen aufeinander abstimmen muss.
Es gibt jedoch einen kleinen Punkt, den man beachten sollte: Der Trockner ist kein Speisenwärmer, der für lange Wartezeiten ausgelegt ist.. Diese Methode funktioniert gut für einige Minuten, sagen wir bis zu etwa einer halben Stunde. Danach besteht die Gefahr, dass die Lebensmittel zu sehr austrocknen und an Weichheit und Bissfestigkeit verlieren.
Deshalb kann der Trockner als ein echter Allrounder in der Küche: Er trocknet, erwärmt, unterstützt bestimmte Gärprozesse und vereinfacht viele kleine Arbeitsschritte. Man muss ihn nur ein wenig besser kennenlernen, um zu entdecken, dass er nicht nur zur Zubereitung von getrockneten Äpfeln oder Gemüsechips dient, sondern auch ein täglicher Verbündeter für alle werden kann, die gerne auf folgende Weise kochen: natürlich, praktisch und kreativ.
Im Grunde genommen ist genau das das Schöne an diesem Dörrgerät: Es arbeitet langsam und schonend, unter Berücksichtigung der Lebensmittel und dabei viel mehr Möglichkeiten bietet, als man erwarten würde.